Finisher-Stories: 3 Fragen an den zweifach Finisher Hartmut

"Ich freue mich auf eine dritte Saison." Hartmut hat den Deutschland Klassiker schon zwei mal geschafft und will gleich ein drittes mal starten.

Welche (Trainings-)Tipps kannst du anderen Teilnehmern mit auf den Weg geben?

Wichtig ist vor allem, dass man das ganze Jahr über alle Disziplinen im Auge hat, je nach Saison etwas mehr als die andere. Ansonsten sind Körperstabilitätsübungen für alle vier Disziplinen – und auch allgemein sehr wichtig.

Inwiefern haben sich deine erste und deine zweite Teilnahme unterschieden?

Vor allem durch den König Ludwig Lauf!
Beim ersten Start hatte ich wahnsinnigen Respekt vor der Laufstrecke, da ich nur gelegentlich alle paar Jahre, wenn dann mal Schnee lag, auf Langlaufskiern gestanden habe. Und das mit meiner Tochter im Tragerucksack... Verstärkt wurde dann vor dem ersten Start 2018 mein Respekt, als ich mit Vereinskollegen Anfang Januar einen eintägigen Skilanglaufkurs im Sauerland absolviert hatte und unser Trainer, der selbst am König-Ludwig-Lauf teilnehmen wollte, in schallendes Gelächter ausbrach, als er hörte, dass ich auch daran teilnehmen wollte. Wenigstens hatten dann meine Vereinskollegen registriert, dass es nicht "so ganz ohne" ist. Dann am Start hatte ich wie viele Fast-Anfänger in der Disziplin Probleme mit dem Wachsen um 0°C; aber dadurch, dass in zwei Runden gelaufen wurde, musste die steile Strecke nach dem Schlosspark Linderhof nicht absolviert werden. Und das war der große Unterschied zu meiner zweiten Teilnahme. Als ich im Jahr 2019 vor dem Schlosspark bereits an die blank geputzte Strecke kam, wurde ich an das Lachen des Skitrainers von 2018 erinnert. Ich merkte, wie gut es gewesen wäre, eine gute Technik zu haben, um in Schussfahrt die nachfolgende Abfahrt mit ihren Kurven zu nehmen. Zum Glück schneite es immer mehr und Schnee war wieder auf die blanke Abfahrtsloipe geweht worden, so dass ich dann doch heil im Tal angekommen bin. Allerdings habe ich für den zweiten Teil genauso lange gebraucht wie für den ersten Teil mit dem Aufstieg. Über 6 Stunden musste ich die rührigen Organisatoren des Deutschlandklassikers im Ziel warten lassen… und meine Frau hatte die 10km-Strecke in ihrer Altersklasse gewonnen...

Warum startest du den Deutschland Klassiker zum dritten Mal?

Der Deutschlandklassiker ist eine tolle Idee und es entwickelt sich so langsam eine kleine Familie. Mir gefällt das Format mit regelmäßig über das Jahr verteilten Trainingsanreizen und natürlich auch die vier sehr gut organisierten Events. Inzwischen bin ich auch aus dem Alter heraus, wo ich mich zeitlich verbessern könnte und die Devise des DK, dass es vor allem auf das Durchhalten und Absolvieren ankommt, gefällt mir mehr und mehr. Inzwischen habe ich schon 2 weitere Vereinskollegen motivieren können und ich freue mich auf die dritte Saison.

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